Ein Werkzeug für Papier
Das passende Format.
Papierformate vergleichen. Vor dem Drucken kurz nachrechnen.
Halbe Fläche. Gleiche Idee.
Jeder Schritt der A-Reihe halbiert die Fläche. Die Proportionen bleiben annähernd gleich; die Millimetermaße sind gerundet.
Mehr über Skalierung →Wie viele passen auf den Bogen?
Ein regelmäßiges Raster ohne Beschnittzugabe. Das Werkzeug dreht alle Karten gemeinsam, nicht einzeln.
Zwei Skalierungen können sich aufheben
Ein Kasten mit 80 Millimetern Breite wird im Entwurf auf 125 Prozent vergrößert. Er ist danach 100 Millimeter breit. Wird dieser Entwurf beim Drucken nochmals auf 80 Prozent verkleinert, landen wieder 80 Millimeter auf dem Papier. Beide Einstellungen beeinflussen das Ergebnis.
Notiere deshalb getrennt, welche Größe die Datei enthält und welche Skalierung der Druckdialog anwendet. Wenn beide Schritte tatsächlich gleichmäßig skalieren, multiplizieren sich ihre Faktoren. Prüfe die Ausgabe zusätzlich mit einer Messstrecke. Die rechnerisch erwartete Größe bestätigt noch nicht, dass genau diese Einstellungen verwendet wurden.
Beispiel: Ein Rechteck von 80 mal 50 Millimetern wird zunächst 100 mal 62,5 Millimeter groß. Nach der zweiten Skalierung entstehen wieder 80 mal 50 Millimeter: 1,25 mal 0,8 ergibt eins.
Selbst prüfen: Was wird aus einer 120 Millimeter langen Linie bei zwei Verkleinerungen auf jeweils 50 Prozent? Erst 60, dann 30 Millimeter; zusammen sind das 25 Prozent.
Zwischen zwei Karten liegt nur ein Abstand
Auf einem 210 Millimeter breiten Blatt reservierst du links und rechts jeweils 12 Millimeter. Damit bleiben 186 Millimeter für eine Kartenreihe. Zwei Karten brauchen ihre beiden Breiten und einen Zwischenraum. Die äußeren Ränder hast du bereits abgezogen; rechne sie innerhalb der Reihe nicht noch einmal hinzu.
Zeichne die Reihe von links nach rechts und beschrifte jede Strecke. So siehst du, ob ein Rest zur Kartenbreite, zum Zwischenraum oder zum äußeren Rand gehört. Vergleiche das Raster anschließend mit der bedruckbaren Fläche und den Vorgaben deines Druckauftrags.
Beispiel: Zwei Karten mit jeweils 85 Millimetern Breite und 6 Millimeter Zwischenraum benötigen 176 Millimeter. Von den verfügbaren 186 Millimetern bleiben zehn übrig; das Raster passt rechnerisch in die Breite.
Selbst prüfen: Wie breit dürfen zwei gleich große Karten bei unverändertem Zwischenraum höchstens sein? 186 minus 6, geteilt durch zwei, ergibt 90 Millimeter je Karte.
Prüfe ein kleines Heft mit Seitenpaaren
Drei ineinandergelegte, jeweils mittig gefaltete Blätter ergeben zwölf Seitenflächen. Nummeriere ein Papiermuster in Lesereihenfolge und öffne anschließend die Blätter. Auf der äußeren Blattseite stehen zwölf und eins nebeneinander. Auf ihrer Rückseite stehen zwei und elf. Beide Summen sind dreizehn.
Diese Summe hilft beim Prüfen der Seitenpaare. Sie ersetzt nicht das Durchblättern: Auch ein richtiges Paar kann falsch ausgerichtet oder auf dem falschen Blatt liegen. Markiere deshalb oben auf jeder Seitenfläche und prüfe nach dem Falten, ob alle Zahlen aufrecht und in der richtigen Reihenfolge erscheinen.
Beispiel: Das mittlere Blatt trägt die Paare zehn und drei sowie vier und neun. Das innerste Blatt trägt acht und fünf sowie sechs und sieben. Jedes dieser Paare ergibt dreizehn.
Selbst prüfen: In diesem Muster steht neben Seite vier versehentlich Seite acht. Welche Zahl gehört dorthin? Neun, denn vier plus neun ergibt dreizehn. Prüfe danach auch die Ausrichtung.
Papier verstehen, bevor es in den Druck geht
Acht kurze Anleitungen für Formate, Faltungen und einfache Druckproben. Jede verbindet eine nachvollziehbare Rechnung mit einer Prüfung am Blatt.