Prüfe die Heftfolge am Muster
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Die Lesereihenfolge eines Hefts unterscheidet sich von der Anordnung auf den offenen Blättern. Ein nummeriertes Muster verhindert vorschnelle Annahmen.
Zähle Blätter und Seiten getrennt
Zwei ineinandergelegte, jeweils einmal gefaltete Blätter ergeben acht Seitenflächen. Nummeriere diese am geschlossenen Muster in Lesereihenfolge von eins bis acht. Beginne vorne, blättere wie in einem Heft und ende auf der Rückseite.
Öffne die Blätter einzeln
Nimm das innere Blatt heraus und falte beide Blätter auseinander. Bei einem entsprechend nummerierten Muster liegen auf der Außenseite des äußeren Blatts die Seiten acht und eins nebeneinander. Die Rückseite trägt zwei und sieben. Notiere zusätzlich oben auf jeder Fläche. Seitenpaare allein sagen noch nicht, wie die Rückseite im Druck gedreht werden muss.
Prüfe den Druckweg gesondert
Die Einstellung für den beidseitigen Druck hängt von der Blattlage und dem verwendeten Ablauf ab. Übertrage deshalb nicht blind eine Einstellung auf jedes Gerät. Drucke zunächst nur Nummern und Orientierungspfeile. Falte und blättere die Probe vollständig durch. Erst wenn Reihenfolge und Richtung stimmen, ersetzt du die Platzhalter durch den eigentlichen Inhalt.
Ein Heft mit acht Seiten
Das äußere Blatt trägt die Paare 8 und 1 sowie 2 und 7. Das innere Blatt trägt 6 und 3 sowie 4 und 5. Diese Paare beschreiben das gefaltete Muster; die konkrete Druckausrichtung wird zusätzlich mit Pfeilen geprüft.
Selbst ausprobieren
Du faltest drei Blätter jeweils einmal und legst sie ineinander. Wie viele Seitenflächen erhält das Heft nach derselben Zählweise?
Lösung vergleichen
Zwölf Seitenflächen. Jedes gefaltete Blatt liefert vier, also ergeben drei mal vier insgesamt zwölf. Die Seitenfolge leitest du anschließend an einem nummerierten Muster ab.